Freude hat, wer Freude macht

Nur noch einmal schlafen und dann ist es soweit: Dann bestaunen wir ehrfürchtig den prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum, naschen von der Etagere, und lassen uns von dem Familientrubel vereinnahmen. Oder wie läuft Weihnachten bei euch? Die einen warten auf den Weihnachtsmann, die anderen auf das Christkind. Während die einen durch die Winterlandschaft spazieren, freuen sich die anderen auf den Gottesdienst. Jede Familie hat ihre eigenen Traditionen, die geprägt sind von regionalen Bräuchen und internationalen Werbekampagnen.

Bei manchen mag die Weihnachtsstimmung noch nicht so recht eingesetzt haben, manche werden vielleicht sogar nervös sein im Hinblick auf das Zusammenprallen verschiedener Persönlichkeiten. Familienzwist, konträre Wertvorstellungen, Zukunftsängste und Streit um das Festessen wollen einfach nicht in dieses idyllische Weihnachtsbild passen – und gehören doch fest dazu. Sind wir mal ehrlich, Weihnachten wie auf Büllerbü, das erleben wohl nur die wenigsten unter uns. Doch brauchen wir das wirklich? Traditionen haben es heute schwer und so wird kein Heiligabend wie der andere, nicht zuletzt, weil auch unsere eigenen Wünsche sich ändern. Mal findet der Heiligabend im kleinen Kreis statt, mal im Familientrubel. Manche Familientraditionen werden wiederbelebt, andere abgewandelt. Aber (in Gedanken) bei der Familie sein, versuchen zur Ruhe zu kommen und die Vorfreude beim Geschenke einpacken, die bleibt.

Völlig egal, wann der Baum geschmückt und welche Köstlichkeiten aufgetischt werden – Weihnachten wird, was ihr daraus macht. Und ein bisschen Offenheit, Harmonie, Freude und Geborgenheit kann doch irgendwie jeder gut gebrauchen, heute wie vor zweitausend Jahren…

Die Freitagsgefühl Redaktion wünscht euch ein entspanntes, freudiges und besinnliches Weihnachtsfest!

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