Vermüllt unsere Gesellschaft?

Ein Gastbeitrag über Menschen, Müll und Mallorca

Qualle aus Müll
c) Susanne Polzin: Müllqualle

Seit anderthalb Jahren füttert die Freitagsgefühl Redaktion den Freitagsblog mit schönen, nachdenklichen und leichtfüßigen Blogartikeln – stets mit Freitagsgefühl-Effekt.
Sie hat in diesen Monaten innovative Konzepte, inspirierende Ideen und mutmachende Alltagshelden kennenlernen dürfen. Einer dieser Menschen ist Horst.

Horst und die Freitagsgefühl Redaktion haben drei Gemeinsamkeiten: Sie halten sich gerne im Coworking-Space von Rayaworx auf, sie lieben Mallorca und ihnen ist nachhaltiger Umweltschutz eine echte Herzensangelegenheit. Darum freut sich die Redaktion ungemein, dass Horst nun exklusiv für den Freitagsblog einen Gastbeitrag verfasst hat. Mitmachen und mitdiskutieren sind ausdrücklich erlaubt!

Die Meer-Fotos stammen aus der Linse von der einzigartigen Fotografin Susanne Polzin, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat und aufregende Projekte am Start hat. Ein Blick auf ihre Website rotundwild lohnt sich!

Los geht’s:

Wir sind nicht nur Bürger eines Landes, sondern vor allem Menschen dieser Erde.

Plakat Erdenbürger- Gastbeitrag von Horst Weitner
c) Horst Weitner: 20 Jahre altes Werbeplakat

Diese schönen Zeilen habe ich 1997 in einem Geschäft in Hamburg entdeckt. Eine Kette für Bio Produkte hatte es im Schaufenster hängen. Ich habe das Plakat sofort käuflich erworben und seitdem begleitet es mich. Heute hängt es in meinem Wohnzimmer auf Mallorca.

Ja und das war nun vor 20 Jahren, aber ich denke dieses Thema ist und bleibt immer aktuell. Hm, ach, ich weiß nicht so recht. Hat es uns Menschen wirklich erreicht?

Ja viele bestimmt, da bin ich sicher. Ich bin mir aber auch sehr sicher, dass wir leider nur eine Handvoll sind, leider, schnieff. Und ich möchte, dass es mehr werden.

Aber warum erzähle ich das und wer bin ich überhaupt?

Mein Name ist Horst, ich bin Jahrgang 52 und bin ein Hamburger Jung. Vor zwei Jahren hat es mich nach Mallorca verschlagen.

Hier lässt es sich sehr gut leben. Nicht nur weil es wärmer ist, sondern weil es eine wunderschöne Insel ist. Es ist alles da.

Ja wunderschön, allerdings gibt es wie überall auf der Erde auch hier Schwierigkeiten..

Vermüllt Mallorca?

Eines der größten Herausforderungen dieser Insel ist der Massentourismus und die damit verbundenen Probleme, wie die Wasserversorgung und der anfallende Müll. Beide Themen sind eng miteinander verbunden.

Die meisten Haushalte auf Mallorca werden mit Stadtwasser versorgt. Ein großer Teil des Wassers wird aus dem Meer gewonnen und entsalzt. Problematischer Nebeneffekt davon ist, dass aus 100 Litern Meereswasser 40 Liter Gebrauchswasser werden, also fließen 60 Liter ins Meer zurück, hoch versalzen.

Dieses Gebrauchswasser hat keine Trinkwasserqualität, daher kaufen die Inselbewohner und die Touristen Trinkwasser. Und nun? Dieses Wasser ist in Plastikflaschen abgefüllt und somit entsteht ein monströser Berg an Plastikmüll,  ein Riesenproblem für die Insel.

Wertschätzung für Kätzchen, Menschen und Meere

Findelkätzchen Horsti aus dem Müll
c) Horst Weitner: Findelkätzchen Horsti aus dem Müll

Übrigens bei der Recherche für diesen Artikel bin ich Pate für ein Katzenbaby geworden. Ich habe es auf dem Müllplatz gefunden. Der kleine heißt Horsti und lebt jetzt bei Cinzia, die in Llucmajor  eine Katzenstation betreibt: Website der Katzenstation Un techo para gatos callejeros

In Deutschland wurde Anfang der 2000er Jahre das Pfandsystem eingeführt. Dies hat dazu geführt, dass Getränkeverpackungen nicht mehr einfach so weggeworfen werden. Das Problem an sich hat es jedoch nicht gelöst. Den Bürgern wurde die Verantwortung für ihren Plastikmüll genommen, und hat dazu geführt, noch verantwortungsloser mit Plastik umzugehen, da man es ja guten Gewissens zurückgeben kann.
Ergebnis: Mit 11,7 Tonnen verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa.

Wer es nicht glauben mag: Der Bayrische Rundfunk widmetet dem Thema einen packenden Beitrag in der Sendung QUEER. 

Ich finde es wichtig, dass wir Erdenbürger viel mehr Erdenbürger werden und die gesamte Welt betrachten und nicht nur vor unserer Haustür kehren. Lassen wir doch einfach los und kümmern uns selbst um die Probleme, die unser Zuhause (die Erde) hat. Immer nach der Obrigkeit zu rufen hat noch nie geholfen. Fangen wir bei uns an, sonst wird das nichts mit einem sauberen Meer und weniger Müll.

Mallorca macht’s vor! 5 Ideen zur Müllvermeidung

Es gibt viele gute Gedanken und Ansätze, hier ein paar Anregungen aus Mallorca:

Qualle aus Müll auf Mallorca
c) Susanne Polzin: Qualle aus Müll auf Mallorca
  • Weniger kleine Flaschen kaufen, sondern große, es gibt in den Märkten Acht-Liter-Flaschen. Im Fachhandel gibt es für diese Flaschen Pumpaufsätze, sodass man nicht für jedes Glas Wasser die  Flasche heben muss.
  • Ich habe ein Hotel in Cala Llombards ausfindig gemacht, in dem die Urlauber ihre Plastikbadeartikel nach ihrem Urlaub abgeben können. Diese werden in einem Raum aufbewahrt und die nächsten Urlauber können sich hier bedienen.
  • Die Gemeinden könnten an den Stränden kleine Hütten aufstellen, wo Urlauber ihre Strandartikel aus Plastik nach dem Ferien ablegen können. Die nächsten können sich dann hier kostenlos bedienen und die Sachen würden nicht im Müll oder gar im Meer landen. Vermeidung vor Recycling (Wiederverwenden) schon beim Kauf!
  • Mitnahme von Getränken oder Essen in wiederverwendbaren Flaschen/Behältern – gleiches gilt für Kosmetika, Duschgel und Shampoo (besser umfüllen statt kleine Sonderausgaben, die dann auf Mallorca weggeworfen werden).
  • Plastikflaschen vor dem Einwurf in dem Sammelcontainer zusammendrücken, damit sie weniger Platz wegnehmen.

Das kannst DU tun!

Horst Weitner gegen den Müll!
c) Horst Weitner

Das Wichtigste: Schütze die Dinge, die dein Leben doch häufig so schön machen.
Versuche, deine Umwelt zu schonen – es gibt immer noch andere Möglichkeiten; die einfachste ist nicht immer die beste.
Sei kreativ wie ich, das ist gut für Dich und für deine Umwelt.

Eigentlich wissen die meisten, dass wir mit hohem Tempo auf eine Wand zurasen. Ökonomisch und/oder ökologisch, wenn wir unsere Lebensweise nicht grundlegend ändern. Sich das schönreden, heißt aufgeben – aufgeben, weil man die Realität nicht aushält? Das ist zum Scheitern verurteilt.

Hat Dir mein Artikel hier gefallen?
Hast Du eigene Ideen? Schreib mir gern oder hinterlasse hier einen Kommentar.

Auf jeden Fall hat es mich gefreut, das Du es gelesen hast.

Du findest mich auf Facebook unter Horst Dieter Weitner oder Horst Weitner.

Liebe Grüße

Euer Horst.

Dankeschön Horst!
Deine Freitagsgefühl Redaktion.

Hey Dude, willst du mit mir tindern?

Die neue Bibel der Wortliebhaber: Gesellschaftskritik an uns selbst?

Duden - Die Nr. 1

Die Jobaussichten sind so abgezockt, da hilft nur ganz viel Namaste und Prokrastination. Darum googelte ich Couchsurfing, zappte mich durch Instagram, likte pixelige Roadtrip Schnappschüsse und daddelte mit dem Tablet. Weil die Lügenpresse nur Fake News verbreitet und auf Tinder nur Hipster im Undercut mit Low Carb Tipps stressen, tauschte ich den Hoodie gegen Jumpsuit und chillte lieber im Späti. Da traf ich einen Flexitarier, der total verpeilt drauf war und mir gleich eine Bierdusche verpasste. Der Honk knipste sofort ein Selfie mit mir und taggte mich auf seinem fancy Internetblog mit einem queeren Hashtag. Der will mit meinem Selfie doch bloß die Klickzahlen erhöhen! Da half nur eines:  Schnell facebooken und diesen karrieregeilen Quotenkönig entfreunden, der postet eh nur Tüddelkram auf Ramschniveau. Der sollte mal mehr Hygge lesen! Ich verstehe diesen Medienhype sowieso nicht, dann lieber chillig die Work-Life-Balance beim Urban Gardening suchen. Aber erstmal geh ich zu einer oldschool Abrissparty und zieh mir’ne groovige Playlist mit Dubstep rein…

Die Freitagsgefühl Redaktion liebt es, mit Worten zu spielen und bedient sich freizügig der Wortneuschöpfung. Doch ob ihr es glaubt oder nicht, alle oben genannten Begrifflichkeiten sind seit diesem Mittwoch offiziell erlaubt. Der dicke Gelbe hat es genehmigt und 5.000 neue Wörter geschluckt.

Staubfänger oder Spiegel unserer Zeit?

Für Otto Normalverbraucher ist der Duden ein fieser Totschläger aus Schulzeiten. Für Redakteure und Wortliebhaber ist er kein bloßer Staubfänger, sondern der wichtigste Freund und Helfer. Mit strahlenden Augen erstand ich stolz direkt am Tag der Veröffentlichung ein druckfrisches Exemplar.

Worte sind ein mächtiges Werkzeug, die viel zerstören können, wenn man sie auf die Goldwaage legt oder achtlos damit umherwirft (siehe Trumps Twittereskapaden). Sie können auch zu Tränen rühren, tiefe Erleichterungsseufzer hervorrufen und schallendes Gelächter auslösen. Der neue Duden zeigt aber noch etwas: Die Sprache lebt. Sie spiegelt die aktuelle Gesellschaft wider, ob wir wollen oder nicht. Vergangene Zeiten zu analysieren ist viel einfacher als die Gegenwart einzunorden, denn schließlich sind wir alle direkt beteiligt. Doch die Sprache verrät so viel über uns, da kommt kein Totschweigen gegen an.

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Glücksgefühl nach DudenEs ist bezeichnend, dass nationalsozialistisches Vokabular wie „Lügenpresse“ und „Volksverräter“ wieder Einzug in den Duden gehalten haben. Ein Wort muss nicht neu sein, um aufgenommen zu werden. Aber es muss eine gewisse Aufmerksamkeitsschwelle überschritten haben. Die Freqzuenz, Dauer und Breite des Auftretens eines Wortes sind entscheidend für die Duden-Redaktion, und auch, ob sich Fallstricke beim Schreiben ergeben. Nicht der Duden denkt sich die Wortschöpfungen aus, sondern unsere Gesellschaft.

Über Geschmack lässt sich streiten, aber aus dem kollegialen Gedächtnis ausradieren lassen sich Undercut, Jumpsuit & Co. nicht mehr so einfach. Und wie sehr wir auch über die sozialen Medien lästern, sie sind zu festen Bestandteilen unseres Alltags geworden. Die digitalen Medien haben sich in unseren Alltag geschlichen und ihn von hinten durch die Brust ins Auge erobert.  So gleiten Verben wie „liken“ ganz selbstverständlich über unsere Lippen.
Doch dabei bleibt es nicht. „Tindern“ ist nicht bloß eine grenzwertige Freizeitbeschäftigung und Ego-Aufpolierung, sondern widerspiegelt tatsächlich eine neue Form der Beziehung(ssuche). Heute werden keine Ja-Nein-Vielleicht-Zettelchen mehr hin und her geschoben, sondern heute „parshippen“ Singles mit Niveau… .
Was bewegt uns Deutsche? Wie gehen wir mit digitalen Medien um? In was für einer Welt leben wir eigentlich? – So manche Antworten offenbaren sich auch ohne groß angelegte Forschungsstudien. Wir müssten nur einmal genau uns selbst zuhören. Mal nur einen Tag lang in den Bussen und Bahnen mitlauschen, in den Medien die Zeilen zwischen den (bewegten) Bildern lesen und in Gesprächen auf die Wortwahl achten, mal ehrlich ein offenes Ohr bereithalten.

5.000 neue Möglichkeiten 

Wortneuschöpfung aus BuchstabensalatDer erste Duden von 1880 barg gerade einmal 27.000 Stichworte, der aktuelle listet 145.000! Vielleicht gefallen uns nicht alle davon, zeugen nicht alle von einer besonderen Schöngeistigkeit oder Weltoffenheit. Aber es sind 118.000 neue Möglichkeiten, unseren Gedanken, Gefühlen und Gesellschaftsentwürfen Macht zu verleihen. Es liegt an uns, wofür wir sie nutzen…

Tatsächlich beinhaltet die 27. Ausgabe des Duden aber nicht nur 5.000 neue Worte aus der verdenglischten Hipsterwelt, sondern auch einige Reformen der reformierten Reform der Rechtschreibreform. Und die sind – Überraschung – teilweise eine Erleichterung. Zum Beispiel haben Ketschup und Majonäse endlich zu augenfreundlichen Schreibweisen zurückgefunden (Ketchup und Mayonnaise).

Angeberwissen für die Kaffeerunde

Duden als wichtiges WerkzeugDer Duden hat nicht nur in puncto Wortneuschöpfungen Neues zu bieten. Er wartet auch mit spannenden Rechtschreibänderungen auf. Die sollen hier natürlich nicht alle verraten werden. Da müsst ihr schon selbst ein wenig blättern. Nur diese Hinweise als kleinen Appetitanreger für euch und eure Kaffeeklatschpause im Büro.

  • Bei zusammengesetzten Begriffen bleiben die Buchstaben erhalten:

→ z.B. Brennnessel, Teeei, Seeelefant, Dampfschifffahrt

  • Klein + zusammen, wenn die Verbindung zweier Worte eine neue Bedeutung ergeben:

→ z.B. pleitegehen, aber: Rad fahren (Bedeutungen bleiben gleich)

  • Verbindungen mit „sein“ werden grundsätzlich auseinander geschrieben:

→ z.B. dabei sein

Jetzt sind alle Klarheiten beseitigt, oder?! 😉 Falls nicht: Wer mit Texten hantiert, sollte sich unbedingt die Geschwister des gelben Duden zulegen. „Richtiges und gutes Deutsch“ beispielsweise ist mein Liebster und räumt endlich auf mit nervigen Rätseleien und Zwiespältigkeiten.

Hier kommen noch ein paar Fun Facts für alle Smalltalkler und Besserwisser unter euch

  • Länge des Durchschnittswortes: 10,6 Buchstaben
  • längstes Wort: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (44 Buchstaben)
  • Feminine Substantive: 45 %, maskulin: 35 % maskulin, neutrum: 20 %
  • Substantive mit drei Artikeln: 0,02 %, Substantive ohne Artikel: 0,1 %
  • Auswahl an Wörtern mit den meisten aufeinanderfolgenden Konsonanten:
    Borschtsch, Geschichtsschreibung, Rechtsschrift, Weihnachtsschmuck
  • Auswahl an Wörtern mit den meisten aufeinanderfolgenden Vokalen:
    Bioeier, Dreieiig, Treueeid, Donauauen, Milieuaufklärung

 

Wer das Pflänzchen nicht ehrt, ist die gute Laune nicht wert…

Eine Katastrophe kommt nie allein. Wer kennt das nicht: Es gibt solche Tage, da steht man schon mit dem falschen Fuß auf und mit jedem Schritt wird es schlimmer. Da bräuchte man dringend einen Gute-Laune-Booster. Und weil Schokolade nur bedingt hilft (weil schlechtes Gewissen und so), zeigt euch diesmal die Freitagsgefühl Redaktion ein paar andere Wunderwaffen, die der Sommer momentan parat hält.

Sommerliche Gute-Laune-Booster

Lichtblick im Wald

Okay, dass Sonnenstrahlen, Sommerwärme und der Anblick nackter Oberkörper erheblich zu guter Laune beitragen können, sollte auch der letzte Computernerd mittlerweile selbst erlebt haben. Nur leider können wir nicht beliebig und ständig an den See fahren oder ans Meer oder überhaupt in den Urlaub.

Also muss eine andere Alternative her. Waldspaziergänge zum Beispiel. Wald gibt es kostenlos, an nahezu jeder Ecke und ein kleiner Spaziergang lässt sich unkompliziert in den Alltag einbauen. So ein Wald hilft ungemein beim Klarkommen. Er bringt einen runter, wenn gefühlt schon der Dampf aus den Ohren pfeift.

Lichtspiele glitzern wie Goldfäden durch die Baumwipfel, moosbewachsene Baumstümpfe mutieren zu Kobolden und plötzlich ist es hörbar: Stille. Ruhe. Gelassenheit.

Manch einem ist das vielleicht zu düster oder einfach zu grün. Dem sei eine kunterbunte Blumenwiese empfohlen. Feldblumen als Wunderwaffe? Oh ja, denn je näher man kommt, desto mehr Details offenbaren sich; überall summt und brummt es. Im Wettbewerb um den schönsten selbstgepflückten Blumenstrauß oder den geflochtenen Blumenkranz wird man im Handumdrehen wieder zum unbeschwerten Kind. Und sogar die Sonnenblumen mit stolz gereckten Köpfen sind in der echten Natur beeindruckender – und weniger kitschig – als auf allen Kunstdrucken.

Stopp dem Massensterben am Arbeitsplatz

Pflanzen in HydroballsNicht immer läuft alles nach Plan. Erst recht nicht im Büro. Und da sind Sommerwiesen und Waldwege doch meist eher schwer erreichbar. Darum schafft sich so mancher seinen eigenen Urwald – sehr zum Leidwesen der blumengießenden Kollegen in der Urlaubsvertretung.

Fragt sich, was trostloser wirkt: Verkümmerte Büropflänzchen oder erst gar kein Grün am Schreibtisch zu haben?!

Ins Grüne zu gucken entspannt die Augen und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Büropflanzen sorgen für ein angenehmes Raumklima und im Notfall für Smalltalk. Doch wie erhält man Büropflanzen am Leben, auch wenn man vor lauter Hektik, Terminen und Urlaub eine Wüstenlandschaft erzeugt?

Da gibt es tatsächlich eine Lösung, die nicht nur als dekorativer Hingucker wirkt, sondern auch noch als nachhaltig gilt und den armen Pflänzchen eine Überlebenschance bietet: Hydrogel Balls!

Dekorative Nachhaltigkeit: Hydroballs

Hydroballs Granulat
Wasser auf das Granulat schütten und abwarten…

Hydrogel Perlen sehen chemisch aus, sind jedoch ungiftig und umweltneutral. Ihr Geheimnis: Sie zählen zu den Superabsorbern. Das heißt, die bunten Minikügelchen quellen bei Kontakt mit Wasser um Vielfaches auf. Die Polymere aus dem natürlichen Agar-Agar können das Wasser bis zu drei Monate speichern. Hat die Pflanze Durst, zieht sie das Wasser aus den Hydroballs wie ein Baby am Fläschchen.

Hydroballs
Nach wenigen Stunden sind die Hydroballs einsatzbereit!

Die Hydroballs geben also Wasser und sogar Nährstoffe genau in dem Maße ab, wie es die Pflanze benötigt.
Das ist nicht nur unglaublich praktisch für das Büro, weil sich damit das Bewässern drastisch reduziert.

 

Das ist auch ein echter Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit. Gerade in heißen, trockenen Gebieten lassen sich Hydroballs als wahre Wunderwaffe einsetzen. Sie sparen extrem viel Wasser und kommen komplett ohne Erde aus.

Mit bunten Bällchen zur guten Laune im Büro

HydroballsDie Freitagsgefühl Redaktion hat es ausprobiert und riesigen Spaß dabei gehabt. Die Handhabung ist kinderleicht:

⇒ Kügelchen nach Belieben nach Farbe sortieren oder mischen. Je nach Dekorationstalent.

⇒ Ein Liter Wasser auf ein Päckchen Granulat schütten und ein paar Stunden abwarten. Die Kügelchen schwellen genau in der Menge an, wie Wasser zugegeben wurde.

⇒ Hydroballs in gläsernen Gefäßen anrichten, Schnittblumen reinstellen und sich freuen. Fertig.

⇒ Nach zwei bis drei Monaten Wasser nachgießen, damit die Hydroballs sich wieder aufsaugen können.

Ein Päckchen Granulat ist für schlappe 3,00 Euro zu haben, 4 Päckchen für 10,00 Euro. 

Hyroballs frisch auf dem Markt
Wo ihr die herbekommt? Exklusiv auf den Märkten von Mallorca. Zum Beispiel in Palma an Wochenenden, in Santanyí oder in Manacor.
Mallorca liegt nicht gerade um die Ecke? Dann möchte ich euch an dieser Stelle einen liebenswerten Start-upler empfehlen und nein, das ist kein sponsored Werbeposting, sondern eine ehrliche Empfehlung aus nackter Überzeugung.

Gerard Walsh hat sich den Hydroballs verschrieben, weil sie dekorativ, praktisch und nachhaltig zugleich sind. Eine Facebook-Seite folgt in Kürze.

Aber schon jetzt könnt ihr eure Wunschmenge in der Wunschfarbe per E-Mail ordern.
Einfach schreiben an gwalsh79@live.co.uk

Gewinnspiel

Welche Gute-Laune-Booster helfen euch aus eurem Arbeitstief heraus? Und wer hat die traurigsten Büropflanzen von euch? Wer überzeugend genug ist, bekommt drei (Mitleids-) Päckchen geschenkt!

Wenn dem Sommer die Sonne fehlt …

Oder: Warum Wandern wieder cool ist und was das mit Rittern und Drachen zu tun hat

Nebelschwaden über den Baumkronen

Ist Wandern eine kostengünstige Option für eine last minute Urlaubsrettung bei Dauerregen? Die Freitagsgefühl Redaktion hat es getestet…

Juhu! Wir fahren in den Sommerurlaub! Das kann man gar nicht laut genug sagen, während man über die Wasserlachen auf der Autobahn schliddert und außerhalb der Fensterscheiben nur undefinierbares, verschwommenes Grau vorbeirauscht. Im Dauerregen zu verreisen hat seinen Charme, solange man ein Flugzeug besteigt.
Nur, dass schmaler Geldbeutel + wenige freie Tage + Hund im Gepäck leider keinen Flug in die Sonne ergeben.

Aber hey, Deutschland kann auch aufregend sein. Und wild. Und actionreich. Von unserer Abenteuerreise hält uns auch kein Dauerregen ab! (Unauffällig schiele ich zu meinem dicken Buch und freunde mich mit dem Gedanken an einen faulen Nachmittag im schnuckeligen Landhotel an.) Doch nichts da. Die Natur ruft.

Deutscher Wandertag lässt grüßen

Deutscher Wandertag
Das Banner wird lesbar bei Klick auf das Bild.

Der Hunger treibt uns von der Autobahn in die Innenstadt von Eisenach. Plötzlich heißen uns bunte Spruchbänder, Grillbuden und eine riesige Bühne willkommen. Unbedarft sind wir direkt in den 117. Deutschen Wandertag gestolpert! Direkt fühlen wir uns in unserem Outdoor-Funktions-Outfit nicht mehr ganz so deplatziert. Ausgelassene Stimmung herrscht hier, überall lautes Lachen und knallbunte Regenschirme. Wussten wir es doch, Wandern ist wieder cool!

Au ja, gleich mal auf Instagram teilen. Und da kommen wir ins Stutzen. Wie, nur 29-mal wurde der Hashtag genutzt? Au weia. Ein vorsichtiger Blick links und rechts verrät, was sich unter den farbenfrohen Funktionsjacken verbirgt: Definitiv nicht unsere Altersgruppe und erst recht nicht Generation Hashtag…

 

Auf Drachenjagd 

Wandern in der Drachenschlucht
Hier schlängeln sich statt Wassermassen normalerweise Wanderer…

Wir lassen uns nicht entmutigen und starten unsere Wandertour im Mariental. Ziel ist die abenteuerlich klingende Drachenschlucht. Unser eigener kleiner Drachen rennt volle Kraft voraus, springt mühelos über breite Rinnsäle und tiefe Schlammgruben, die sich durch den Dauerregen gebildet haben.

Die Wände der Schlucht kommen näher, der Weg wird schmaler und der Fluß reißender. Ein Vorhang aus Wassertropfen verziert die moosbewachsenen Felsen neben uns. Wasserfälle stürzen sich glitzernd vom Felsrand in den Bachlauf. Die Wanderschuhe schmatzen im Morast und mehrmals müssen wir uns über Steine und Stöcke über den überfluteten Weg weiter voran kämpfen.

Der Name Drachenschlucht kommt nicht von ungefähr. Die Fantasie macht hier Purzelbäume. An der engsten Stelle der Klamm müssen wir abrupt stehenbleiben. Gerade einmal 70 cm breit ist die Spalte, die sich zwischen den meterhohen Felswänden hindurchschlängelt. Das Highlight der Drachenschlucht! Gerade allerdings hat es sich die Natur zurückerobert. Wildes Wasser tobt hindurch. Selbst mit kniehohen Gummistiefeln wäre hier kein Durchkommen mehr möglich.

Später versuchen wir es über einen steilen Umweg von der anderen Seite aus. Wir hangeln uns mutterseelenallein durch die Schlucht, springen über reißende Bäche. Doch an den engsten Stellen haben die Wasserfluten Vorrang. Na, wenn das mal kein Abenteuer ist!
Wir kehren ins Mariental zurück, am Königsstein vorbei und ziehen los in die Landgrafenschlucht.

 

Wandern im Regen
Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

Mitten im wilden Urwald

Zu Beginn wirkt der Wald freundlich mit den unzähligen Wasserfällen und ist herrlich erholsam. Über Stunden begegnen wir niemandem. Unmerklich schlägt die Stimmung um. Gruseliger Tannenwald schluckt das Tageslicht. Dichter Nebel steigt aus den Büschen auf und ein Vogel schreit kläglich. Unaufhörlich rauscht das Wasser in ohrenbetäubender Lautstärke zu unseren Füßen vorbei.

Rutschige Holzbrücken führen über Wasserfälle und entlang des tosenden Baches mitten durch die enge, tiefe Schlucht. Hier gibt es keinen Handyempfang, keine Zivilisation. Nur uns und unsere Kindheitserinnerungen an Märchenwelten.

Als wir oberhalb der Landgrafenschlucht ankommen, öffnet sich das Blattwerk plötzlich. Wir blicken weit über die Hügel: Nichts als das Grün der unzähligen Baumwipfel, in denen sich weißer Nebel verfängt. Atemberaubend schön. Plötzlich röchelt hinter uns ein unbemerkter Jogger und erschreckt uns damit fürchterlich.

Wandern in der Landgrafenschlucht
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Fallen lassen in der Fliegerschule

Schlammbespritzt und tiefenentspannt gelangen wir schließlich zum Auto; wenige Minuten später lassen wir uns in die weichen Hotelbetten des Land- und Golfhotels Alte Fliegerschule fallen. Am Hang eines Weinberges wurde die ehemalige Fliegerschule aus NS-Zeiten in den 1990er Jahren umgebaut und bietet nun neben Hotelzimmern und Ferienwohnungen ein gehobenes Restaurant mit frischer Küche und sympathischem Service. Roter Teppich, schweres Mobiliar und steinerne Säulen im Saal sorgen für ein imposantes Ambiente.

 

Ritter spielen auf den Drei Gleichen

Nach einem gemütlichem Frühstück freuen wir uns auf den Nationalen GeoPark Thüringen Inselsberg – Drei Gleichen. Der Geopark hat mehrere Touren ausgearbeitet, unter anderem den  Saurier-Erlebnispfad (GeoRoute6).
Nach der Drachenjagd tags zuvor entscheiden wir uns natürlich für die Ritter und Burgen. Denn die „Drei Gleichen“ sind drei Hügel mit je einer Burg bzw. Burgruine. Die Burgenroute führt zu allen drei Burgen der „Drei Gleichen“. Der Sage nach entzündete ein Kugelblitz im Mittelalter alle Burgen gleichzeitig, sodass sich deren Feuerschein wie drei gleiche Fackeln im See spiegelte. Daher der Name.
Von sogenannten „bad lands“ über Schauhöhlen bis hin zu seltenen Tieren und Pflanzen gibt es in der Region allerhand zu entdecken. Für uns führen die Wanderwege durch zu viel Zivilisation. Wir erobern stattdessen lieber den Steigerwald bei Erfurt.

 

Ich sehe was, was du nicht siehst … und das ist grün

Das ist er, der Steigerwald bei Erfurt: Wieder Wald, wieder Matsch und Schlamm. Unsere Route führt uns auf mannshoch überwucherten Trampelpfaden, vorbei am Teufelssumpf, an uralten Grabhügeln und an verlassenen Schutzhütten.
Der Regen lässt nach, die Sonnenstrahlen brechen durch die Baumkronen und tauchen die Welt um uns in schimmerndes Glitzern. Schließlich öffnet sich der Wald und gibt einen herrlichen Blick auf das Thüringer Becken frei. Kornfelder, alte Dörfchen, bewaldete Hügel.
Wir folgen einem Feldweg, der an weiträumigen Koppeln vorbeiführt. Hier springen übermutige Fohlen umher. Bunt gescheckte Pferde traben gemächlich über die Wiesen und genießen die durchbrechende Sonne.
Für uns geht es wieder hinein ins grüne Ungewisse. Kreuz und quer schlängelt sich der Weg; mal durch Geäst, Morast und Gebüsch; mal durch lichte Buchenwälder.

Drei Gleichen und Steigerwald bei Erfurt
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Warum wandern cool ist

Wander - WegweiserErschöpft, übersät von Kletten und Gestrüpp und hungrig erreichen wir spät am Abend unser Zuhause. Zwei Tage lang waren wir im Dauerregen an der frischen Luft unterwegs. Wir erlebten kleine Abenteuer und viel Action. Und das mitten in Deutschland. Selten fühlten wir uns nach einem Urlaub so erholt und entspannt wie jetzt.

Unser Fazit?
Wandern ist cool! Es braucht nicht viel mehr als wetterfeste Schuhe, Regenjacke und eine Karte oder die Routen-App Komoot (aber nur solange Empfang da ist). Der Regen störte überhaupt nicht, sondern schuf überhaupt erst abenteuerliche Routen und Naturschauspiele. Wandern ist also echt eine Alternative in verregneten Sommerferien.

Was ist heute cool? Individualität, Landlust, low budget, Outdoor-Sport und tolle Momentaufnahmen. Genau das macht Wandern aus. Tagelang meditierend durch die Natur zu stapfen, bringt mich persönlich nicht unbedingt zum inneren Gleichgewicht. Andere vielleicht schon. Ich genoss dafür die abenteuerlichen Pfade, die Orientierungssuche, die verwunschenen Wälder, die kleinen Details am Wegesrand, die herrlichen Aussichten und die muntere, unbeschwerte gemeinsame Zeit – ohne Zivilisationskrach.

Schnapp dir deine Familie oder Freunde und los geht’s in die wilde Natur Deutschlands!

Wandern im Thüringer Wald
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Eilnachricht: Hoch ansteckende Sommerlochitis geht um!

zu Sommerloch Zeiten fließt das Leben gemächlich wie ein Fluss
Zu Sommerloch-Zeiten fließt das Leben vor sich hin… Auch schön! c) Robert Neumann

Die Erde scheint wie leer gefegt.
Lieblingssommerhits im Radio, leere Büroräume, Baustellen an allen Straßenecken. Klarer Fall von Sommerlochitis!
Sommerliche Trägheit hat sich ausgebreitet. In den sozialen Medien ist das Rauschen leiser geworden und im TV hört man nur noch von der Sommerpause. Die Kollegen wie Freunde haben bloß ihren Urlaub im Kopf – oder die besagten Baustellen.
Man könnte glatt meinen, jemand hätte auf die Pausetaste gedrückt.

Doch woher kommt das Sommerloch eigentlich? So unglaublich heiße Hitzewellen suchen uns schließlich eher selten heim und die Urlaubstage beschränken sich bei den meisten ja doch nur auf wenige Tage. Trotzdem wirken diese Wochen herrlich ruhig. Zeit also für entspannte Stunden in der Hängematte, für leichte Sommerlektüre und für barfuß Federball spielen auf der Wiese.

Die Suche nach dem Sommerloch

Schafe on the road
Life find it’s way. c) Robert Neumann

Das Sommerloch übrigens ist eine Erfindung der Medienwelt. Es beschreibt die Zeit im Juli und August, in der keine politischen Entscheidungen getroffen werden, kaum Sportevents stattfinden und daher banale Themen wie Tiergeschichten und C-Promis ihre Hochkonjunktur feiern. So fiel Problembär Bruno 2006 dem Sommerloch zum Opfer und wurde medial ausgeschlachtet.

In der heutigen Zeit fällt allerdings sogar das Sommerloch flach, denn dank Globalisierung ist das gesamte Weltgeschehen in unser Wohnzimer gezogen, und Krieg, Krisen und Katastrophen kennen keine Jahreszeiten.
Alles muss man selber machen… Es liegt also an uns selbst, unser eigenes Sommerloch zu kultivieren. Denn ja, es gibt ihn. Diesen Off-Schalter. Den roten Aus-Knopf auf der Fernbedienung und das Deinstallationskreuzchen für die Facebook-App. Die Freitagsgefühl Redaktion hat es ausprobiert. Es ist erholsam. Und wie! Viel zu verpassen gibt es eh nicht – ist ja Sommerloch…

Be a sheep

Schafkinder freuen sich auf den Sommer
Be a sheep! Be lucky about the little things in life. c) Robert Neumann

In diesen „Sommerloch-Wochen“ dürfen wir uns ein bisschen so fühlen wie die Schafe: Kuscheln, fressen, glotzen, glücklich sein. Sich mal nicht wie irre im Hamsterrad drehen und sich verrückt machen lassen von dem rasenden Tempo des Weltgeschehens.
Wir dürfen uns fühlen wie Sonntagsfahrer, die gemütlich neben der Überholspur tuckern und umso entspannter am Ziel ankommen.
Wir dürfen uns so fühlen wie Aussteiger, die in ihrem alten Camper die kleinen Details am Wegesrand entdecken, anstatt als Welteroberer immer schneller, höher, weiter vorzupreschen und dabei sich selbst zu verlieren.

Für die einen zieht sich das Leben hin wie eine breite, überschaubare Straße, die schnurgerade durch das Leben führt. Für die anderen fühlt sich der Lebensweg gerade an wie ein mäandrierender Fluss, der sich in unüberschaubaren Kurven und Umwegen durch unstetes Gelände kämpft.
In beiden Fällen könnte man sagen: Augen zu und durch – Hauptsache schnell ankommen. Aber vielleicht lohnt es sich, die Blümchen am Wegesrand zu bestaunen, die summenden Bienen darin zu entdecken. Vielleicht öffnen sich plötzlich spannende Seitenpfade, spektakuläre Aussichten oder wunderschöne Begegnungen, an denen man sonst blind vorbei rast.

2 Tipps für ein wunderschönes Sommerloch

Wieso nutzen wir nicht einfach die Zeit der Entschleunigung, die uns das Sommerloch schenkt, um uns selbst zu entschleunigen? Dafür braucht es nicht unbedingt Yoga und Entspannungstee.
Es hilft schon, Zeit zu verschenken. Ein ungeplanter Kaffeeklatsch, eine Bierchenrunde im Pub um die Ecke, ein Schaufensterbummel nach Feierabend oder eine verlängerte Mittagspause am See. Ein seichter Roman statt komplizierter Fachliteratur. Kleine Feelgood-Momente, für die sonst in unserem Alltag zu wenig Zeit bleibt.
Auch sehr hilfreich: Sich einfach mal keine hohen Herausforderungen und Ziele stecken. Abends statt einer To-Do-Liste eine Check-check-Liste schreiben. Da gehört alles rein, was man geschafft hat. Zum Beispiel Wäsche waschen, Smoothie mixen, Buch auslesen, schon beim ersten Snooze aufstehen, Mittagsschläfchen halten, den Nachbarn lieb grüßen, Erdbeeren ernten, … .
Wir müssen nicht wirklich immer auf der Überholspur rasen.

Lass dich anstecken von der Sommerlochitis

Wir alle sollten versuchen, ein bisschen mehr Schaf zu sein. Wieso eigentlich die Schaf-Metapher? Weil die Freitagsgefühl Redaktion sich für Schafe begeistert und weil Tiergeschichten der totale Renner im Sommerloch sind. Und wir wollen doch alle total hip und cool sein, oder? 😉

Sommeroch: Zeit dich treiben zu lassen!
Sommerloch: Time to feel free. Here: Freedom of Iceland roads c) Robert Neumann

Ob dein Weg durch die Sommerloch-Zeit nun einer Schnellstraße gleicht oder einer Serpentine: Die Freitagsgefühl Redaktion wünscht dir viel Mut, Gelassenheit und fröhliche Momente für die kommende Woche!

Diese traumhaften Fotografien wurden freundlicherweise vom Fotografen Robert Neumann zur Verfügung gestellt. Da werden die Worte plötzlich zweitrangig… Die gute Nachricht: Auch du kannst diese und noch viel mehr Fotografien von atemberaubenden Landschaften und Momentaufnahmen für ein paar Cents erwerben:

Mit diesen Links geht es zum Portfolio von Robert Neumann. Schau unbedingt rein, es zieht dich in eine magische Welt!

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